Zu unserer Zeit, Anfang der 2020er, haben sich im wesentlichen 2 Waffentechniken durchgesetzt.
Elektromagnetische Massebeschleunigung
Das sich elektromagnetische Waffen durchgesetzt haben liegt vor allem an den Vorteilen, die sie prinzipiell gegenüber den konventionellen Feuerwaffen haben.
Die Austrittsgeschwindigkeit der Projektiele unterliegt nur aerodynamischen Grenzen, wohingegen konventionelle Munition nie schneller sein kann als das expandierende Treibladungsgas (im Allgemeinen ist dies die Schallgeschwindigkeit in dem jeweiligen Gas). Durch die höhere Geschwindigkeit wird die ein Zerstörungskraft deutlich erhöht, da die kinetische Energie mit dem Quadrat der Geschwindigkeit wächst.
Außerdem beschränkt sich die Geräuschentwicklung auf den Überschallknall, dieser wird heutzutage, durch integrierte Schalldämpfung und verbesserte Isolierung, auf ein leises "ploppen" reduziert. Des Weiteren gibt es weniger bewegliche Teile, was den möglichen Verschleiß und Ausfall auf wenige Teile verringert und sie so potentiell wartungsärmer macht.Daneben sind die Waffen, wegen ihrer Bauweise und der deutlich leichteren Munition, deultich gewichtsärmer als die früheren Waffen.
Als Munition reicht heutzutage eine kleine Kugel aus Metall, in der Regel werden 6mm mit einem Gewicht von 0,1 - 0,2g verwendet. Konventionelle Munition, etwa die bekannte 9mm Para, wies ein Gewicht auf von etwa 12g, so kann, bei gleicher Magazingröße, ein vielfaches an Munition transportiert werden.
Eine EMB beschleunigt das Projektil durch einen starken magnetischen Impuls.
Das Projektil wird aus dem Magazin in die Abschußkammer geleitet, auf dem Weg dorthin stark magnetisch Aufgeladen (durch die perfekte Isolierung ist von außen keine magnetische Strahlung meßbar).
Durch starke Magnetfelder wird das Projektil festgehalten und beim betätigen des Abzugs durch einen Kontra-Impuls beschleunigt. Gleichzeitig beschleunigen magnetische Spulen entlang des Laufes das Geschoß noch mehr
Die Kraftwirkung lässt sich mit der Lenzschen Regel erklären: das Projektil wirkt durch seine Bewegung verringernd auf den treibenden Strom. Die hinter dem Projektil auftretenden Magnetfelder versuchen, den umschlossenen Querschnitt zu vergrößern - das ist jedoch nur in Flugrichtung möglich, da die stromdurchflossenen Schienen sehr fest parallel miteinander verbunden sind. Die Kraft auf das Geschoss ist – auch wenn dieses bereits sehr schnell ist – proportional zum Strom. Das bedeutet, dass die Beschleunigung des Geschosses – anders als bei Treibladungen – bis zur Mündung nahezu konstant ist.
Durch die hohe Geschwindigkeit verspricht man sich eine enorme Durchschlagskraft. Innerhalb der Lufthülle der Erde wird die erreichbare Geschwindigkeit theoretisch nur durch die Reibung mit der Luft beschränkt – das Geschoss kann aufgrund der Reibungshitze verglühen, daher ist die Geschwindigkeit der meisten Waffen heute begrenzt.
Als Stromquelle bzw. Energiespeicher kommen Winslow-Kondensatoren und vor allem Tri-Ionen-Batterien zum Einsatz.
Das frühere Hauptproblem, der durch die hohen Ströme (Mega-Ampere) verursachen großen Verschleiß an der Schiene (dass sie früher oft nur einmal verwendet werden konnten), die früher das Projektil leitete.
Durch die schwebende Haltung in den Magnetfeldern wurde dieses Problem gelöst, durch die Entwicklung der Tri-Ionen-Batterien wurde das Problem der Energieversorgung gelößt, heute lassen sich diese wie gewöhnliche Batterien verwenden und wechseln.
(Interessanter weise verfügen viele der modernen EMB auch über mechnische Lademechanismen. Bei diesen wird die Energie durch eine Hand- bzw. Hebelbewegung erzeugt. Durch ultraleitfähige Stoffe und den Einsatz vor allem von so genannten Lebjew-Dynamos entsteht bei "Spannen von Hand" genug Energie, ein einzelnes Projektil abzufeuern. So bleibt der Schütze auch bei entladenen TriBs zumindestens beding feuer- und verteidigungsbereit.)
Pneumatische Bolt-Gun
Eine andere, häufiger verwendete, Art der Feuerwaffe ist die pneumatische Vollstangenprojektilwaffe, im allgemeinen (und oft auch wissenschaftlichen) Sprachgebrauch als pneumatische Boltgun oder auch nur Boltgun bezeichnet.
In ihr werden ähnliche Mechanismen eingesetzt wie in den bekannteren EMB-Waffen. [...]
Ander aber als in den EMB-Waffen erfolgt das initiale Abfeuern der Waffe nicht durch einen amgentischen Impuls sondern durch eine Art pneumatiosches "Katapult" das die im Feld schwebenden Projektile beschleunig.
Da im Magnetfeld selber keine Reibung besteht erreichen die Geschosse ebenfalls eine hohe Fluggeschwindigkeit, wenn auch nicht die der EMBs.
Dafür sind die Geschosse größer und schwerer, erreichen daher auf kurze Distanz sogar eine höhere Zerstörungskraft als EMB-Projektile, vor allem aber auch eine höhere Durchschlagskraft.
Dafür ist die Waffe, wegen der Pneumatik, leicht schwerer und oft, bedingt durch die notwendige Mechanik, etwas unförmiger.
Die Munition ist schwerer und größer als bei den EMBs, daß macht die Waffen in den Augen einiger unattraktiver.
Viele Leute ziehenn, vor allem wegen der Vorteile der Durchschlagskraft, der Beständigkeit und der leichteren Wartung, PBGs vor. In der Tat sind heute 19 von 20 Waffen die außerhalb der Schlachtfelder bzw. der Armeen verwendet werden PBGs. Sie sind billig, leicht zu warten, einfach zu handhaben und die Munition gibt es inzwischen an jeder Ecke (vor allem wegen der Standartisierung der Munition, für alle Arten der PBGs gibt es vieleicht 5 verschiedene Arten, wobei meistens nur zwischen Clip-Munition und der Munition für Revolver/Einzellader unterschieden werden muß.). Dazu kommt, daß die PBGs in allen Bundesstatten, die EMBs aber nur in wenigen für jedermann zugelassen sind.
(Interessanter weise verfügen viele der modernen PBG auch über mechnische Lademechanismen. Bei diesen wird die Energie durch eine Hand- bzw. Hebelbewegung erzeugt. Durch ultraleitfähige Stoffe und den Einsatz vor allem von so genannten Lebjew-Dynamos entsteht bei "Spannen von Hand" genug Energie, das Magnetfeld zu erzeugen. Gleichzeitig wird die Pneumatik damit zum Feuern bereit gemacht, gut genug um ein einzelnes Projektil abzufeuern. So bleibt der Schütze auch bei entladenen TriBs zumindestens beding feuer- und verteidigungsbereit. Das Spannen von Hand ist deutlich einfacher als bei den EMB, geübte Schützen können mit einer von Hand gespannten PBG eine annähernd so hohe Kadenz entwickeln wie eine halbautomatische EMB!)